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Ringreiten

Als neueste Sparte bietet der Nienstedter Reiter e.V. ab 2010 das Ringreiten an.

Ringreiten ist ein Pferdesport, bei dem der Reiter einen kleinen Ring im Galopp mit einer kurzen Lanze aufspießen muss.

In vielen Orten finden jährlich Turniere mit Festumzügen statt, Gewinner wird, wer die meisten Ringe sticht. Um diese zu erlangen, müssen die Reiter im Galopp unter dem Galgen reiten, an dem der Ring mit einem Magneten an einem über der Bahn gespannten Band befestigt ist, um diesen mit ihren zwischen 50 und 160 cm langen Lanzen aufzuspießen. Im alten Amt Stapelholm in Schleswig-Holstein wird statt der Lanze ein sogenannter Stecher verwendet (siehe Bild Kinderringreiten in Wohlde). Anfänglich haben alle 24 im Spiel befindlichen Ringe einen Durchmesser von 22 mm, der sich im Verlaufe des Wettkampfs bis auf 6 mm verkleinert. Der Reiter, der letztlich die meisten Ringe aufspießen kann, wird zum König ausgerufen. Der schlechteste Teilnehmer erhält in vielen Fällen den Titel Blindstecher (ähnlich dem Pudel beim Kegeln).

Ringreiten ist hauptsächlich im norddeutschen Raum und im südlichen Dänemark verbreitet, aber auch auf der niederländischen Insel Walcheren. Die größten Ringreiterfeste finden in Aabenraa, einer Hafenstadt Südjütlands, und auf der Insel Als jährlich zwischen Mai und August statt. Auf der Insel hat jeder Ort seine eigene Veranstaltung. Hier kämpfen teilweise über 1.000 Teilnehmer um den Titel des Königs und nehmen anschließend am traditionellen abendlichen Ringreiteressen, mit einer speziellen Ringreiterwurst, teil. Eingeleitet wird das Fest von einem festlichen Umzug und umrahmt von einem mehr oder minder ausgedehnten Volksfest mit Bierzelt, Fahrbetrieben und einem Programm für Jung und Alt.

Das Ringreiten kann auch als Mannschaftssport durchgeführt werden. In diesem Fall werden die Punkte der Mannschaftsmitglieder zum Mannschaftsergebnis zusammengezählt.

In Braunschweig (z.B. am Hohen Tore[1], in Hondelage[2], Querum[2], Rühme und Schapen) und Umgebung (z.B. in Bortfeld[3], Hornburg[4] und Lagesbüttel[5]) wird dies auch Fahnenjagen genannt.

Da bis vor wenigen Jahrzehnten Frauen nicht zum Ringreiten zugelassen waren, trafen sich in einigen nordfriesischen Orten ab den 1920er Jahren Frauen und Mädchen zum Radringstechen, eine Tradition, die bis heute fortlebt.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

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